Wieso geht bei mir alles immer komplett schief?????
Ich hatte mir vor paar Tagen mit meinen letzten paar ersparten Euros einen beschädigten gebrauchten Daihatsu Cuore gekauft. Bei dem Kauf war extra ein befreundeter Kfz-Mechaniker dabei, der mir zum Kauf riet.
Seitdem versuche ich bzw. vielmehr der autokundige Nachbar, den Wagen zum Fahren zu bekommen. Leider entdeckt er ein Problem nach dem anderen und der Wagen fährt bisher keinen Meter. Zu alldem habe ich ihn am Donnerstag bei der Zulassung angemeldet, weil es hieß, dass er fahren würde… Jetzt soll ich den bis morgen bei der Zulassung vorführen oder ich bekomme ein Problem. Vielleicht vergrößert sich das Problem mit der Vorführung auch noch, weil er den Leuten da vielleicht zu kaputt ist und ich ihn dann gar nicht mehr fahren darf…..
Den Wagen brauche ich für meine neue Arbeitsstelle, die ich ab Februar habe. Deshalb wurde mir auch ein Zuschuss zum Auto von der Agentur für Arbeit mündlich zugesagt, der bisher nicht eingetroffen ist. Und wenn er dann kommt wird er bei meinem Glück mit dem dann zustehenden ALG 2 verrechnet….
Und von was bezahle ich Reparatur, Zulassung, Steuern und Versicherung???
Aber der Ärger war ja noch lange nicht genug. Das wäre auch viel zu wenig….
Ich habe im August erneut ALG 1 beantragt, weil ich noch einen Restanspruch von vier Monaten hatte.
Daraufhin stellte ich einen Antrag auf Wohngeld, der mir zum abgelehnt wurde, weil ALG 1 plus Elterngeld ein zu hohes Einkommen darstellt.
Das wäre dann auch so im Dezember: Halbes ALG 1 bis zum 15.12. danach kein ALG 2 und kein Wohngeld:
In der Wohngeldberechnung war jedenfalls nicht ersichtlich wie die halben Monate berechnet werden. Wahrscheinlich gar nicht…
Wenn ich das richtig verstanden habe bekomme ich für den Dezember 2009 wie für den August 2009 kein ALG2, weil mein halbes ALG 1 zu hoch ist. Hätte ich ALG 1 vom 01.08. bis 30.11. beantragt und bekommen hätte ich für Dezember wieder ALG 2 bekommen. D.h. weil ich den Antrag für das ALG 1 zur Mitte des Monats gestellt habe, verliere ich einen ganzen Monat an ALG 2.
Klasse!!!!
Aber des Verdruss noch nicht genug:
Laut Telefonat mit der Elterngeldstelle im September, hieß es: „ALG 1 plus Elterngeld wären okay so und ich hätte keine Rückzahlung oder dergleichen zu erwarten“.
Ich hatte mich fest darauf verlassen!!! Natürlich habe ich nichts schriftliches, aber ich kann mich noch sehr gut an das Telefonat erinnern. Ich war nervös, weil ich nach dem Einwand der Wohngeldstelle (ALG 1 plus Elterngeld geht das denn wirklich?) ein Problem und mögliche Rückzahlungsforderungen befürchtete. Mir wurde versichert (soweit ich mich erinnere nach nochmaliger Rücksprache mit Kollegen bzw. Vorgesetzten), dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche!!!!
Auf diese Zusage hatte ich mich also fest verlassen!!! Ich wollte eben kein Risiko eingehen und hatte extra bei der Elterngeldstelle angefragt!!!
Nun wurde mir jetzt dennoch das Elterngeld rückwirkend geändert!
Da ich nun eine Rückzahlungsforderung von über 1120 Euro zu bezahlen habe, wird das komplette restliche Elterngeld einbehalten und ich soll zudem noch knapp 100 Euro zusätzlich zahlen. D.H. ich muss „nur“ 100 Euro direkt zahlen, die restlichen über 1000 Euro werden damit verrechnet, dass ich ab sofort nix mehr bekomme. Eingeplant waren aber noch bis Mitte Februar 550 Euro jeden Monat. Die sind nun futsch. Und ALG 2 bekomme ich nicht, weil ich eben soviel Elterngeld habe…
So wie es derzeit also aussieht, bekomme also für den Dezember nur ein halbes ALG 1, kein ALG 2, kein Elterngeld und kein Wohngeld, zudem soll ich an die Elterngeldstelle 100 Euro zahlen.
Und wahrscheinlich bekomme ich noch eine sehr, sehr hohe Forderung der Kinderkrippe, weil die mündlich zugesagte Kostenübernahme vom Jugendamt sich am Ende ebenfalls als Irrtum herausstellt? Der Antrag vom August (!!!!) wurde nämlich immer noch nicht bearbeitet. Ab Januar geht Paul Montag bis Freitag vormittags in die Krippe, damit ich meine neue Arbeitstelle am 01. Februar antreten kann. Der Beginn des täglichen Krippenbesuchs bereits im Januar war die Forderung der Kinderkrippe, sonst hätte ich den Platz verloren. Dem Jugendamt liegt seit August ein Antrag zur Übernahme der Kosten für die aktuellen beiden Tage, sowie seit letzter Woche ein Antrag zur Übernahme der Kosten ab Januar vor. Bisher habe ich nur telefonisch die Zusage, dass die Kosten übernommen werden. Falls dies nicht stimmen sollte, weiß ich nicht wie ich die Forderung der Kinderkrippe begleichen soll. Ich hatte mich fest auf die Zusage verlassen….
Im Moment befürchte ich nur, dass sämtliche mündlichen Zusagen sich als unwahr herausstellen und ich im Dezember überhaupt gar kein Geld mehr habe…
Von was soll ich im Dezember nun leben????
Spenden, Rat, Trost, Gebet, Mitleid etc. sind sehr willkommen!!!













